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News | Renault & Dacia Experte im Saarland - Autohaus Geimer Homburg

Renault - eine automobile Zeitreise

1946 - Als der Renault 4CV auf den Markt kam, hatte er im Vergleich mit dem Volkwagen Käfer, seinem ewigen Rivalen, technisch verbesserte Lösungen, wie die Wasserkühlung, vier Türen und einem größeren Kofferraum. Anfänglich wurde der Wagen nur in Sahara-Beige lackiert, da aufgrund von Rohstoffknappheit Restbestände von Farbe aus der Armee aufgebraucht wurden. Die Franzosen nannten ihren „Volkswagen“ wegen dieser Farbe liebevoll „Butterklumpen“ (motte de beurre), die Saarländer machten daraus das Cremeschnittchen. Insgesamt wurden 1,1 Millionen Exemplare gebaut.
Bei uns im Saarland gab es bis zum Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland Ende der 1950er Jahre nahezu keine Alternative zum Cremeschnittchen.

1956 - "Die Welt sagt ja zu Renault": Mit diesem Slogan wollte der französische Hersteller Anfang der 60er Jahre Kunden von der Renault Dauphine begeistern - doch Werbung war eigentlich überflüssig: Die „Thronfolgerin" - so die deutsche Übersetzung - schwebte auf einer Welle des Erfolgs und erreichte ungeahnte Verkaufszahlen. Vom Tag der Präsentation - dem 6. März 1956 - an entwickelte sich die rundliche Stufenheck-Limousine schnell zum Erfolgsgaranten. Der sympathische Kleinwagen bot dank seiner vier Türen großen Komfort beim Ein- und Aussteigen. Mit der damals so genannten Pontonkarosserie hatten die Designer außerdem ein topmodernes Blechkleid geschneidert. Was die Kunden ebenfalls mochten: Eine Vielfalt an Farbkombinationen sorgte für fröhliche Tupfer in der grauen Nachkriegszeit.

Sie wurde anfangs mit 19,5kW/26PS angeboten, später als sportliche Gordini- Version sogar mit 41kW/49PS.

1959 - Basierend auf der Dauphine präsentierte Renault auf dem Pariser Autosalon 1958 die Floride, im Jahr darauf begann die Markteinführung, sie wurde bis Mitte 1968 als 2+2-sitziges Cabriolet und als 2+2-sitziges Coupé („Sport-Limousine“) gebaut.

Eine lang gestreckte Motorhaube, die elegant gewölbte Panoramascheibe, angedeutete Heckflossen: So ein – um es im Vokabular der 50er Jahre zu sagen – „schnittiger“ Zweitürer konnte doch nur aus den USA kommen. Oder?
Zugegeben: Eine waschechte Französin war die Renault Floride nicht. Die Idee zu diesem schlanken Sportwagen wurde bei einem Treffen des damaligen Renault Chefs Pierre Dreyfus mit US-Händlern geboren, und die flotte Außenhaut stammte vom italienischen Star-Designer Pietro Frua.
Doch spätestens, als sich die damals 25-jährige Brigitte Bardot für Werbeaufnahmen genüsslich auf der Motorhaube räkelte, war die Floride so französisch wie der Eiffelturm und so mondän wie St. Tropez.


1961 - Der R4 hat nicht nur heute den Status eines Kultobjektes, sondern brachte schon zu seiner Markteinführung viele innovative Konzepte in den Massenmarkt. Er war eines der ersten Großserienfahrzeuge mit einer „fünften Tür“, der weit öffnenden Heckklappe, und der erste Renault- Pkw mit Frontantrieb.
Seinen Erfolg verdankte der R4 dem Umstand, dass er praktisch, preiswert und mechanisch sehr robust war. Nicht nur Studenten und junge Familien schätzten den R4, sondern auch die spanische Guardia Civil und die französische Gendarmerie verwendeten den R4 als Dienstfahrzeuge bis weit in die 1990er Jahre. Der R4 war auch als Kastenwagen F4, 20 cm länger als F6, als Cabrio Plein Air und mit Kunststoffaufbau Rodeo war er erhältlich.

Der überaus erfolgreiche R4 wurde während der 31-jährigen Produktionszeit über acht Millionen mal verkauft.

1962 - Die Alpine A110 Berlinette ist das bekannteste Modell der Baureihe. Als sie 1962  mit der Zusatzbezeichnung „Tour de France“ von Jean Rédélé in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, begann ein Triumpfzug durch die Motorsportgeschichte: Siege in der Rallye Monte Carlo, der Gewinn der Europameisterschaft im Rallyesport und der Gewinn der Rallye Weltmeisterschaft 1971 und 1973, um nur die wichtigsten aufzuzählen.


1962 - Der R8 debütiert. Eine viertürige Limousine mit Vierzylinder Reihenmotor im Heck und zahlreichen Innovationen: Einzelradaufhängung und Scheibenbremsen rundum. Auch synchroniesierte 4- Gang- Schaltgetriebe und Automatikgetriebe waren bereits erhältlich. Das Leistungsspektrum der Otto- Motoren reicht vom 32- 65 kW/44- 88PS. Insbesondere der bis zu 65kW/88PS starke R8 Gordini war seinerzeit ein Sportwagen- Schreck.

1969 -  Der „unauffällige Musterknabe“, wie der R12 von der Zeitschrift auto motor und sport damals bezeichnet wurde, wird vorgestellt. Im Herbst 1971 folgte die Einführung des Kombi, in Deutschland unter der Bezeichnung „Variable“ und in Frankreich als „Break“.
Für den heimischen Markt gab es außerdem Behörden- bzw. Transportausführungen, die je nach Ausführung teilweise ohne seitliche Verglasung ab der B-Säule, ohne hintere Türen oder ohne Rücksitzbank ausgeliefert wurden. Diese Modelle waren – wie in der Renault- Nomenklatur üblich – „Société“ benannt.
Natürlich war auch die sportliche Variante „Gordini“ erhältlich. In Frankreich ersetzte damit das „Coupe R12G“ das bisherige, sehr beliebte „Coupe R8G“ für den Einsteiger im Motorsport.



1965 - Die Serienproduktion des R16 beginnt im neuen Werk in Sandouville bei Le Havre, Ende des Jahres wird er zum Auto des Jahres 1966 gewählt. Ein bahnbrechender Wagen voller wegweisender Innovationen von dem die Formel 1 Rennfahrer- Legende Sir Stirling Moss gesagt haben soll: "Zweifellos ist der Renault 16 das am intelligentesten konstruierte Automobil, dem ich jemals begegnet bin, und jeder britische Autobauer täte gut daran, einen zu kaufen, nur um zu sehen, wie er aufgebaut ist."


1971 - Die Alpine A310 ist das letzte Alpine-Modell, das vom Firmengründer Jean Rédélé entwickelt wurde, bevor die Marke Alpine vollständig in den Renault- Konzern integriert wurde. 
Sie ist ein futuristisches Disign- Symbol der 1970er Jahre und vollständig von Hand gefertigt. Die 150 PS der A310 V6 klingen heutzutage nominell so handzahm wie einst 34PS im R4, sie sind es aber nicht. Denn die nur 980 Kilogramm Gewicht der Alpine A 310 V6 verhelfen ihr zu spielerischer Souveränität in allen Verkehrslagen.



1972 - Der R5 wurde vom Start weg nach seiner Einführung im März 1972 zu einem Verkaufserfolg. Renault hatte wieder den Nerv der Zeit getroffen. Dies lag vor allem an den niedrigen Kosten und den kompakten Abmessungen, die ihn zu einem idealen Begleiter machen.
Er wurde mit Vierzylinder- Motoren von 26- 118kW/36- 160PS angeboten.
Der Der R5 GT Turbo ab 1987 war lange Zeit der schnellste jemals gebaute Serienkleinwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h.


1984 - Der Espace kam im Frühjahr 1984 als erste Großraumlimousine europäischer Herkunft auf den Markt - ein Alleinstellungsmerkmal, das für volle zehn Jahre Bestand hatte. Anfangs hielt sich die Begeisterung am Markt noch in Grenzen: Während der ersten Woche nach Markteinführung gingen bei Renault Deutschland nur 9(!) Bestellungen ein.
Dabei bot das Raumfahrzeug seinerzeit bei einer Länge von nur 4,25 Metern und einer Breite von 1,78 Metern höchsten Reisekomfort für bis zu sieben Erwachsene. Ein ganz besonderer Clou des ersten Espace war seine außergewöhnliche Variabilität: Die Einzelsitze ließen sich je nach Bedarf im Innenraum umpositionieren und drehen. Der Espace definierte Multifunktionalität neu.
Mit 191.674 gebauten Exemplaren erzielte allein der Espace 1 schließlich eine erstaunliche Erfolgsbilanz.


 


 


 



1989 - Der Renault 19 schlägt auf dem europäischen Fahrzeugmarkt ein wie eine Bombe: Zwischen 1990 und 1994 war der Renault 19 das meistverkaufte Importauto in Deutschland. Seine Verkaufszahlen wurden in den Folgejahren von keinem anderen Importauto auch nur annähernd erreicht. Im Jahr seines Debüts wurde er in Deutschland zum Auto des Jahres gewählt.


1991 folgte dann das R19 Cabriolet: Schnörkelloser Schick kennzeichnete den offenen Viersitzer. In geschlossenem Zustand ergab sich durch das schlanke Stoffdach eine tolle Coupé-Linie. Mit geöffnetem Dach profitierte die harmonische Linienführung von zwei außergewöhnlichen Merkmalen: Erstens die formschöne Klappe aus Kunststoff, die das zurückgelegte Dach abdeckte. Keinerlei Dachwulst beeinträchtigte die keilförmige Silhouette, die das Renault 19 Cabriolet zu einem der schnittigsten Vertreter seiner Klasse machte. Erst recht, da auf dieser Abdeckung auch noch zwei aufregende „Höcker“ hinter den Heck-Kopfstützen prangten – eine gestalterische Anleihe aus der Sportwagen-Welt. Zweitens brillierte das Renault 19 Cabriolet durch ein Design-Merkmal, das 1991 eine absolute Ausnahme war und die Frischluft-Fans besonders begeisterte: den Verzicht auf einen unschönen Bügel an Stelle der B-Säule. Zu jener Zeit ein Alleinstellungsmerkmal in seiner Fahrzeugklasse.





1990 - Der Renault Clio, nach der Muse der Geschichtsschreibung in der griechischen Mythologie benannt, erobert die Straßen und die Herzen seiner Fahrer. Geräumiger als der Renault 5, mit charmantem Lächeln scheint er seine Betrachter anzulächeln, ist er der Kleinwagen der frühen 1990er Jahre.
Während der Clio zunächst in den Ausstattungsvarianten RL, RN und RT mit 40- 66kW/ 55- 90PS seine Besitzer paradiesisch verführt, entwickeln sich die bis zu 108kW/150PS starken Sportmodelle wie der Clio Williams zum wahren Dampfhammer, zu dieser Zeit gab es kaum einen vergleichbar starken Kleinwagen.


1993 - Die erste Generation des Renault Twingo wurde zunächst mit einem 40kW/54PS starken Motor eingeführt, als Sonderausstattung gab lediglich ein Elektro- Paket, mit elektrischen Fensterhebern, elektrisch einstellbaren Außenspiegeln und Zentralverriegelung, und ein Faltschiebedach, das im Twingo Cabrio- Feeling aufkommen läßt. Der Innenraum des Fahrzeugs läßt sich mit wenigen Handgriffen flexibel umgestalten. Die Rückbank kann in drei Stufen in ihrer Position verschoben und sowohl komplett nach vorne geklappt, als auch eben nach hinten geklappt werden. Die beiden Vordersitze sind auf einer Schiene in Fahrtrichtung verschiebbar und im Sitzwinkel anpassbar. Entfernt man die Kopfstützen, kann man die Lehne komplett nach hinten klappen und erhält bündig mit der ebenfalls zurückgeklappten Rückbank eine zwei Meter lange Liegefläche. Eine Flexibilität, die seinerzeit ihresgleichen suchte. Selbst der Transport einer Waschmaschine ist im Twingo kein Problem.
Das zeitlos, frische Design und das überzeugende Gesamtkonzept blieben 15 Jahre lang fast unverändert.


Paris 2014: Renault Studie EOLAB
-verbraucht lediglich 1,0L/100km

Erfolgreiche, innovative und couragierte Fahrzeugkonzepte wie der Espace, Twingo, Kangoo, Scénic oder Zoe belegen die Fähigkeit von Renault, das Automobil immer wieder neu zu interpretieren und weiterzuentwickeln und dabei den Puls der Zeit zu erkennen. Und sie zeigen auf, dass Kreativität, Wagemut und Innovationskraft Kernwerte der Unternehmensphilosophie sind, in deren Mittelpunkt das Individuum, seine Bedürfnisse und sein individueller Lebensstil stehen. Darüber hinaus zeigen sie, dass Renault gesellschaftliche Entwicklungen und Änderungen des Konsumverhaltens frühzeitig erkennt und entsprechend reagiert. Darauf basiert die Markenidentität des französischen Herstellers: Als visionärer und mutiger Hersteller ist Renault in  der Lage, dem gesellschaftlichen Wandel vorzugreifen und innovative Fahrzeugkonzepte zu kreieren. 


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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden.